Häufig gestellte Fragen

Welche unterschiedlichen Arten von orthopädischen Einlagen/Einlegesohlen gibt es?

Einlegesohlen

Einlegesohlen sind einfache Konstruktionen, die den Fuß abfedern und stützen und den Druck schmerzender Stellen am Fuß lindern. Es gibt je nach Bedarf Produkte voller Länge oder kürzere Varianten. Sie sind als temporäre Lösung für akute Probleme/Verletzungen oder in Fällen hilfreich, in denen Kontrolle der Gelenkbewegungen nicht erforderlich oder möglich ist, z. B. bei einem sehr steifen Fuß. Sie sind besonders für ältere Patienten geeignet, bei denen die natürliche „Polsterung“ des Fußes dünner ist, und schützen vor schmerzhaften Druckstellen.

Temporäre, handelsübliche orthopädische Einlagen

Massengefertigte orthopädische Einlagen sind eine kostengünstige und effektive Option für bestimmte Probleme, vor allem für Verletzungen und Schmerzen, die keine spezifische oder aggressive Kontrolle der Fußbewegung bzw. eine nur kurzfristige Verwendung von Einlagen erfordern. Je nach den verwendeten Werkstoffen beträgt die Lebensdauer von handelsüblichen Einlagen sechs bis zwölf Monate. Sie können volle oder Teillänge haben, abhängig davon, was für den spezifischen Fall bzw. die jeweilige Fußbekleidung am besten geeignet ist.

Semi-maßgefertigte Produkte

Genauere Anpassung kann mithilfe thermoplastischer Einlagen erzielt werden, die je nach den Bedürfnissen des Patienten modifiziert werden können. Sie sind kostengünstiger, da der Podologe ein existierendes Produkt verwendet: Durch Erhitzen des Materials (Thermoplast) kann es der Fußform angepasst werden. Diese Einlagen sind eine nützliche kurzfristige Lösung in Fällen, in denen stärkere Kontrolle notwendig ist.

Verschriebene/maßgefertigte orthopädische Einlagen

Sogenannte „funktionelle“ orthopädische Einlagen werden nach einer biomechanischen Untersuchung und/oder Ganganalyse sowie der Anfertigung eines Gipsabdrucks der Füße verschrieben. Sie werden in einem Labor gemäß der podologischen Verschreibung angefertigt, um die Struktur des Fußes auf die funktionell beste Position auszurichten. Die orthopädische Einlage, die mithilfe des Gipsabdrucks hergestellt wird, stabilisiert den Fuß und verhindert, dass er beim Gehen oder Laufen aus dem Gleichgewicht gerät. Einlagen auf Verschreibung werden normalerweise aus haltbarem Thermoplast mit stoßdämpfender Beschichtung gefertigt. Dies ist die spezifischste und genauste Methode zur Herstellung einer kontrollierenden Einlage. Die Einlagen werden für Fußverformungen, schwere Fußhaltungsstörungen und für all jene Patienten hergestellt, die ein maßgefertigtes Produkt wünschen. Die Produkte halten jahrelang und können jederzeit modifiziert werden.

Was ist eine orthopädische Einlage?

Orthopädische Einlagen werden in Schuhe eingesetzt, um den Fuß neu auszurichten, bestimmte Bereiche des Fußes zu entlasten oder den Komfort zu steigern.

Bei welchen Erkrankungen können Podologen/Fußpfleger zurate gezogen werden?

Behandlung, Beurteilung & Beratung:

Allgemein:

  • Hühneraugen und Schwielen
  • Warzen (Plantarwarzen)
  • Hauterkrankungen/-infektionen
  • Nagelprobleme
  • Beratung zur Fußbekleidung
  • Beratung zu Fußgesundheit und Eigenpfleg

Spezifisch:

  • Nagelchirurgie
  • Kältetherapie
  • Biomechanische Untersuchungen
  • Management von Sportverletzungen
  • Orthopädische Produkte
  • Beratung zu systemischen Erkrankungen, die sich auf die Füße auswirken können, darunter Diabetes, Arthritis und Erkrankungen von Blutkreislauf, Nerven- und des Muskel-Skelett-System.

Sport:

  • Fußschmerzen und -verletzungen wie Verstauchungen, Fersenschmerz, Stressfrakturen, Tendinopathie der Achillessehne
  • Fuß-/Haltungsbedingte Verletzungen wie Schmerzen in Knöchel, Schienbein, Knie, Kreuz
Was ist Podologie?

Podologen sind medizinische Fachkräfte, die auf die Prävention, Diagnose, Behandlung und Rehabilitation von medizinischen und chirurgischen Erkrankungen der Füße und unteren Extremitäten spezialisiert sind. Podologen leisten einen medizinischen Dienst für die Füße und fußbezogene Probleme. Sie sind in allgemeinen Fußbehandlungsmethoden ausgebildet, viele haben aber auch besondere Spezialgebiete wie Nagelchirurgie, biomechanische Analyse und fußhaltungsbedingte Erkrankungen.

Die Podologie/Fußpflege ist also eine medizinische Behandlung, keine kosmetische Anwendung. Nach der Behandlung sehen Ihre Füße jedoch oft auch viel besser aus und fühlen sich erheblich besser an.

In der Fleet Street Clinic arbeiten wir eng mit Kollegen aus verwandten Disziplinen wie Physiotherapie, Osteopathie, podologische Chirurgie und Dermatologie zusammen. Dank der umfangreichen Einrichtungen der Fleet Street Clinic stehen ärztliche und medizinische Unterstützung vor Ort zu Verfügung.

Was ist der Unterschied zwischen Podologen und Fußpflegern (Chiropodisten)?

Beide Begriffe bezeichnen medizinische Fachkräfte, die sich auf die Diagnose und Behandlung von Fußerkrankungen spezialisiert haben. Der Titel „Chiropodist“ wird vor allem in Großbritannien verwendet, während „Podologe“ weltweit verbreitet ist. Zunehmend setzt sich diese Berufsbezeichnung aber auch in Großbritannien durch.

Seit Juli 2005 sind beide Begriffe in Großbritannien als Berufsbezeichnungen geschützt und dürfen nur von Fachleuten verwendet werden, die bei der zuständigen Regulierungsbehörde, dem Health Professions Council, registriert sind. Die Zulassung selbst ist abhängig vom erfolgreichen Abschluss einer anerkannten Ausbildung sowie der Bereitschaft, sich kontinuierlich beruflich weiterzubilden.

Die Fleet Street Clinic beschäftigt ausschließlich zugelassene, erfahrene Fachkräfte, sodass Sie der Behandlung und Beratung voll und ganz vertrauen können.


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