Hypnotherapie: Häufig gestellte Fragen

Kann der Hypnotherapeut mich „kontrollieren“?

Auf keinen Fall. Trotz des Eindrucks, den viele Bühnenhypnotiseure erzielen wollen, behalten Patienten stets die volle Kontrolle und können die Hypnose nach eigenem Willen abbrechen. Niemand kann gegen den eigenen Willen hypnotisiert werden, niemand kann gezwungen werden, gegen den eigenen Willen etwas zu tun oder zu sagen.

Wie fühlt sich Hypnotherapie an?

Normalerweise ist die Therapie eine wunderbar entspannende und belebende Erfahrung. Viele Patienten beschreiben das Gefühl unter Hypnose als entspannte, fokussierte Konzentration. Es ähnelt der völligen Vertiefung in ein gutes Buch oder einen Film, bei der äußere Ablenkungen nicht mehr wahrgenommen werden und wir in der Lage sind, völlig im Hier und Jetzt zu leben.

Wie funktioniert Hypnotherapie?

Wenn wir tief entspannt sind, können wir den bewussten, manchmal allzu analytischen Teil unserer Psyche zeitweilig ausschalten und direkt mit unserem Unterbewusstsein Kontakt aufnehmen. Dort sind Gewohnheiten und langjährige Überzeugungen verankert. So können wir beginnen, schädliche Verhaltens- oder Gedankenmuster durch positivere Verhaltens- und Denkweisen zu ersetzen.

Wie viele Sitzungen sind notwendig?

Jeder Mensch ist anders, aber im Allgemeinen sollten Sie nach drei Sitzungen eine deutliche Verbesserung spüren. Es ist normalerweise unrealistisch zu erwarten, dass alle angestrebten Ziele in weniger Sitzungen verwirklicht werden können. Für viele Patienten reichen jedoch drei Behandlungen völlig aus. Andere möchten eine oder zwei weitere Sitzungen durchführen. Die meisten Probleme sollten innerhalb von maximal sechs Sitzungen behoben sein. Die Anzahl der Behandlungen ist abhängig von der Komplexität des jeweiligen Problems und der Reaktion des individuellen Patienten auf die Hypnoseverfahren. Hypnose unterscheidet sich nicht von anderen Praktiken – je mehr man übt, desto effektiver kann man ihre Vorteile nutzen.


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