Ernährungstherapie: Häufig gestellte Fragen

Muss ich den Therapeuten noch einmal aufsuchen?

Das liegt ganz an Ihnen. Nach der ersten Beratung kehren viele Patienten gern zu einem Anschlussgespräch zurück, um ihre Fortschritte zu bewerten und mögliche Fragen zu besprechen. Anschlussgespräche werden während der ersten Konsultation erörtert.

Wird mir eine seltsame Diät vorgeschrieben?

Trenddiäten werden nicht verschrieben. Ernährungstherapeuten ermutigen Sie, alltägliche Lebensmittel zu verzehren, die in Supermärkten und Geschäften allgemein erhältlich sind.

Was umfasst die ernährungstherapeutische Beratung?

Ernährungstherapeuten befragen Sie im Detail nach Ihrer Patientengeschichte, dem Gebrauch von Drogen oder Medikamenten, Ihrem Sozialleben, Ihrer Lebensweise und Ernährung. Auch Ihre Körpergröße und Ihr Gewicht werden ausgewertet. Anschließend erhalten Sie leicht zu befolgende, praktische Ratschläge, die auf Ihre Lebensweise zugeschnitten sind.

Was ist der Unterschied zwischen einer Ernährungstherapeutin und einer Ernährungsberaterin?

In Großbritannien darf der Titel „Ernährungstherapeut(in)“ nur von Personen benutzt werden, die einen Universitätsabschluss in Ernährungswissenschaften und Ernährungstherapie haben und von der zuständigen Regulierungsbehörde für Gesundheitsberufe, dem Health Professions Council, staatlich anerkannt sind. Ernährungstherapeuten setzen wissenschaftliche Erkenntnisse in praktische Ernährungsinformationen und -ratschläge um. Ernährungstherapeuten beraten zu ernährungsspezifischen Problemen und Erkrankungen und bieten praktische Ratschläge, die auf Ihre Lebensweise und spezifischen Ernährungsbedürfnisse zugeschnitten sind.

Als Ernährungsberater(in) darf sich dagegen jeder bezeichnen, unabhängig von Hintergrund und Qualifikationen – die Verwendung dieses Titels ist in Großbritannien nicht reguliert. Ernährungsberater gelten häufig als Alternativheilkundler und geben Ernährungsratschläge in Verbindung mit diversen Nahrungsergänzungsmitteln. Sie führen auch Allergietests durch, um Ernährungsprobleme zu diagnostizieren. Ihr Ansatz beruht nicht notwendigerweise auf klinischen, wissenschaftlichen Erkenntnissen.


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